Peking          Guilin               Shanghai               

           Kunming       Xi'an              Provinz LIAONING 

           Guangzhou    Suzhou            Hangzhou

 

 

PEKING   

Beijing ist die Hauptstadt Chinas mit einer Geschichte, die 3.000 Jahre zurückreicht und einer Bevölkerung von 12 Millionen registirierten Einwohnern. Es befindet sich in Nordchina, 183 km von der Küste entfernt und 44 Meter über dem Meeresspiegel. Das Zentrum Beijings bildet die "verbotene Stadt", der ehemalige Kaiserpalast mit dem Tianamen-Platz ("Pforte der himmlischen Friedensspendung"). Es bietet so viele Sehenswürdigkeiten und Kulturschätze, daß 6 Jahre wohl nicht ausreichen würden, alles anzuschauen.
Der Tianamen Platz hat eine Fläche von ca. 9,8 km2 und ist damit der größte öffentliche Platz der Welt. Im Osten davon befinden sich das Museum für chinesische Geschichte und das Revolutionsmuseum, im Süden das beeindruckende Qianmen- Tor. In der Mitte steht das Denkmal für die Volkshelden und die Gedenkhalle für Mao Zedong. Im Westen ist die Halle des Volkes, der Sitz des chinesischen Kongresses. Im Norden schließlich befindet sich das Tiananmen- Tor mit einem Balkon, von dem aus die kaiserlichen Edikte verlesen wurden. Am 1. Oktober 1949 rief Mao Zedong von hier aus die Volksrepublik aus. Auch heute noch stehen die chinesischen Führer bei der Abnahme von Paraden etc. gerne dort oben.
Die "verbotene Stadt" war der Regierungssitz der Ming- und Qing-Kaiser. Sie wurde in den Jahren 1406 bis 1420 erbaut und umfaßt über 9.000 Gemächer auf über 720.000 m2. Die umgebende mauer ist über 10 m hoch. Innerhalb der Gebäude, die aus roten Ziegeln mit gelben Dächern, der kaiserlichen Farbe, erbaut wurden, kann man heute Nachbildungen von alten Kulturgütern besichtigen. Die Originale sind meist verlorengegangen oder liegen im Palastmuseum in Taipei oder in Museen überall auf der Welt.
Von Beijing aus kann man den Sommerpalast bei Shenyang besichtigen, die Ming-Gräber oder die große Mauer. Die einzelnen Sehenswürdigkeiten der Stadt aufzuzählen würde den Rahmen dieser Seiten sprengen. Es ist empfehlenswert, sich einnen guten Reiseführer zu kaufen, bevor man losfährt und Tagesausflüge zu planen.
In Beijing finden Gourmets ausgezeichnete Restaurants mit vorzüglichem Essen aus ganz China. Auf keinen Fall vermissen sollte man jedoch die köstliche Pekingente, die auf der ganzen Welt berühmt, doch nirgends so original serviert wird, wie eben in Beijing.
Hotels sind reichlich vorhanden und bieten westlichen Standard in Bezug auf Ausstattung, Service und Preise. Für Budget- Touristen mag Beijing in ein oder zwei Tagen das Reisegeld für eine Woche aufzehren.

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Guilin     

Guilin liegt im Nordosten des Autonomen Gebiets Guangxi der Zhuang-Nationalitt und ist eine berhmte Kulturstadt mit langer Geschichte und schnen Landschaften. Die Stadt liegt 150 m ber dem Meeresspiegel.
Die Landschaft von Guilin ist ein typisches Karstgebiet. Die Berge steigen unvermittelt aus der Ebene empor; die Flsse mit reinem Wasser sind gewunden; die Hhlen sind ruhig, tief und abwechslungsreich; die Felsen haben absonderliche Formen. Deshalb sagt man seit alters: "Die Landschaft von Guilin ist die schnste unter dem Himmel".
Der Lijiang windet sich wie ein Seidenband durch tausende bizarre Gipfel. Die Bambusfle auf den Flssen, Bambushtten und grne Bambushaine an den Ufern sehen wie ein schnes Gemlde aus. Bei einer Bootsfahrt auf dem Lijiang fhlt man sich wie im Mrchenland, frisch und munter, so da゚ man nicht an eine Rckkehr denkt.
Au゚erdem gibt es einen Urwald mit einer Flche von mehr als 100 Quadratkilometern, in Huaping bei Longshen gelegen, den alten Deich des Lingqu-Kanals aus der Tang-Zeit in Xing'an, das Landschaftsgebiet auf dem Katzenberg, den Ginkgobaum-Wald und die warmen Quellen in Longshen und Yangshuo. Sie alle bilden ein riesiges Landschaftsgebiet rund um Guilin.

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Shanghai      

Shanghai, die größte Stadt Chinas, steht direkt unter der Verwaltung der Zentralregierung. Durch seine Lage an der Ostküste, direkt gegenüber der südlichen Zipfel Japans, war Shanghai oftmals Schauplatz antiimperialistischer Kämpfe. 1840, nach dem Ende des Opiumkrieges, wurde Shanghai unter den ausländischen Mächten in Konzessionen aufgeteilt. Bis in die 40er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts blieb Shanghai ein offener Handelshafen.
Heute ist Shanghai einer der größten und meistbefahrenen Häfen und eines der wichtigsten industriellen und kommerziellen Zentren Chinas. 1990 schätzte man die Bevölkerung auf 12 Millionen, mit einer Dichte von 41.000 Menschen pro qkm. Einer der beiden freien Aktienmärkte Chinas befindet sich in Shanghai.
Dem Touristen stellt sich Shanghai als Museum von europäischer und japanischer Architektur des 19. Jhs dar, von der leider vieles nicht besonders gut erhalten ist. Der Yuyuan Garten, der zwischen 1559 und 1577 geplant wurde, ist mit seinen 20.000 qm ein beliebtes Ausflugsziel. Wer jedoch eine Weiterreise nach Suzhouo plant, kann sich den Besuch des Gartens sparen. Daneben befindet sich ein freier Markt, auf dem alle Artikel des täglichen Lebens und jede Art von Kunsthandwerk kaufen kann. Das Stadtmuseum ist an regnerischen Tagen unbedingt einen längeren Besuch wert. Den zahlreichen einflußreichen Persönlichkeiten der chinesischen Geschichte und Literatur, die hier gelebt haben (darunter Sun Yat-sen, Zhou Enlai, Lu Xun etc.), sind Gedenkstätten gewidmet.
Die Küche von Shanghai ist süßer, leichter und schöner anzuschauen, als die sonstige chinesische Küche.

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Kunming         

Kunming ist die Hauptstadt der Provinz Yunnan und liegt in deren Mitte auf einem Plateau noerdlich des Dianchi Sees von drei Seiten umgeben von Bergen. Der Name "Stadt des Ewigen Fruehlings" stammt daher, dass durch das milde Klima hier zu jeder Jahreszeit Blumen bluehen: 15.000 Quadratkilometer innerstaedtische Flaechen sind mit 400 Sorten Blumen bepflanzt.
Besonders bekannt ist die Stadt fuer ihre Kamelien, Orchideen, Azaleen und Primeln. Im Botanischen Garten sind ausserdem 4.000 Arten tropischer und subtropischer Pflanzen zu finden. Diese Stadt war einst die kulturelle Metropole Suedwest Chinas. Hier war das Tor zur Suedlichen Seidenstrasse, die ueber Tibet, Sichuan und Myanmar nach Indien fuehrte. 
Die gebirgige Landschaft um Kunming herum ist verlockend und ihre Kalksteinlandschaft bezaubernd. Die Menschen sind bekannt fuer ihre unterschiedlichen, exotischen Braeuche und Lebensgewohnheiten; ueberall findet man historische Staetten, Orte von kulturellem Interesse und wunderbar angelegte Gaerten. Zu den wichtigsten Attraktionen gehoert der Dianchi See, das Minoriteaten Dorf, der Goldene Tempel (Jindian), die Westlichen Berge, der Steinwald, die Jiuxiang Landschaft, der Yuantong Berg, der Aussichtspavillion und der Bambus Tempel.

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Provinz LIAONING   

Liaoning ist eine Provinz im Nordosten Chinas und grenzt an Korea. Die Hauptstadt ist Shenyang. Shenyang liegt eineinviertel Flugstunden von Beijing (Peking) entfernt. Die größte Bevölkerungsgruppe rekrutiert sich aus Manjuren. Shenyang war die manjurische Hauptstadt von 1625 bis 1644. Während dieser Periode entstand ein beeindruckender Kaiserpalast, der eine Fläche von fast 60.000 qm bedeckt. Zwei Kaiser mit ihren Hauptfrauen wurden im Westgrab und im Ostgrab beigelegt. Shenyang ist heute ein Industrie- und Kulturzentrum. Die besten Akrobaten Chinas haben hier ihre Basis.

 


Anshan liegt im Südwesten von Shenyang. In den Jahren 1930 bis 1945 wurde es von den Japanern kolonialisiert. Heute sind dort die größten Eisen- und Stahlwerke Chinas. Anshans Hauptattraktionen sind der Qingshan-Berg mit 44 qkm nahezu unberührter Natur, 5 buddhistische Tempel, einem daoistischen (taoistischen) Tempel und der Kurklinik Tanggangzi mit ihren heißen Quellen. Hier kann man entspannen, Mineralwasser trinken und sich mit Physiotherapie, Hydrotherapie oder Akupunktur behandeln lassen. Die Spezialitäten von Anshan sind Haichen Seide, Ginseng und Nanguo Birnen.

 


Am südlichsten Ende der Provinz Liaoning befindet sich der eisfreie Hafen Dalian. Hier kann man eine Menge zaristische und japanische Architektur bewundern und in einem der erstklassigen Hotels absteigen. Dalian ist eine der 14 offenen Küstenstädte mit 1.800 km Küste und einigen Badestränden. Auf der Schlangeninsel, 25 Seemeilen von der Küste entfernt, gibt es schätzungsweise 13.000 Vipern in einem Schlangenschutzgebiet. Als Souvenirs werden Muschelmalereien, Glasornamente und Geschirr angeboten. In den zahlreichen Hotels und Restaurants gibt es ausgezeichnete Meeresfrüchte.

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Xi’an     


Xi'an ist die Hauptstadt der Provinz Shaanxi. Etwa 400 m ber dem Meeresspiegel gelegen, befindet sie sich im mittleren Teil des Guanzhong-Beckens. Sie grenzt im Norden an den Weihe-Flu゚, im Sden an das Qinling-Gebirge, im Osten an die Flsse Chanhe und Bashui und im Westen an die Flsse Fengshui und Laoshui. Sie umfa゚,t 6 Stadtbezirke und Kreise.
Xi'an ist eine berhmte alte Kulturstadt, die vom 11. Jahrhundert v. Chr. bis zur Mitte des 10. Jahrhunderts n. Chr. 2062 Jahre lang, zehn Dynastien als Hauptstadt diente, u.a. der Westlichen Zhou, der Westlichen Han, der Frheren Zhao, der Frheren Qin, der Spteren Qin, der Westlichen Wei, der Nrdlichen Zhou, der Sui und der Tang. Damit zhlt Xi'an zu den sieben ltesten Kaiserstdten Chinas. Aufgrund dieser langen Geschichte kann man in Xi'an heute noch eine gro゚e Anzahl von Kunstdenkmlern, alten Tempeln und Ruinen, kaiserlichen Mausoleen und Gartenanlagen, Pavillions, Lauben und Trmen, Gedenkbogen und Steingravuren besichtigen.
Als orientale Metropole des Altertums und Ausgangspunkt der Seidenstra゚e verfgt Xi'an ber viele Sehenswrdigkeiten. Schlendern Sie durch die Stadt Xi'an, sind Sie wie in ein Museum versetzt, und die Geschichte von einigen tausend Jahren luft vor Ihnen ab: die herrlichen imposanten Grber und Mausoleen der Kaiser; das grte unterirdische Militrmuseum der Welt - die Ausgrabungssttten mit den Terrakottafiguren von Kriegern und Pferden beim Grab des Ersten Kaisers der Qin-Dynastie, Qin Shi Huang Di; die stattlichen Bauten wie die Stadtmauer aus der Ming-Zeit; die Dayan Ta (Gro゚e Wildgans-Pagode), wo die buddhistischen Sutren aufbewahrt werden, die der Mnch Xuan Zang whrend der Tang-Zeit aus Indien mitbrachte; der bereits vor dreitausend Jahren in der Zhou-Zeit vielbesuchte Ort - das Thermalbad Huaqingchi; die fr die Yangshao-Kultur typische Siedlung einer matriarchalischen Sippe - das Dorf Banpo; ein durch seinen eigenartigen Stil geprgtes moslemisches Kloster - die Moschee Huajue Si; der Stelenwald, ein Ort, wo seit der Song-Dynastie Stelen aus alten Zeiten zusammengetragen wurden; Ziegel und Dachziegel aus der Qin- und Han-Zeit knnen berall gefunden werden.
Mit der Entwicklung der Au゚enbeziehungen und der Touristik kommen immer mehr in- und auslndische Touristen und andere Gste hierher. In Xi'an kann man alle Spezialitten Nordwestchinas probieren - in Hammelfleischbrhe eingeweichte Mehlfladen; Mehlfladen mit in So゚e gekochtem, eingelegtem Fleisch; Hammel-Pkelfleisch; kalte Nudeln aus Reismehl; dnne, stbchenfrmige Nudeln aus Buchweizen- oder Sorghummehl und Leckerbissen im Geschmack der tangzeitlichen Kche, auch Obst wie Kiwis u.a. Sie knnen zudem die Mischung von Geschichte und Brauchtum, das einzigartige klassischschlichte Stadtantlitz, das moslemische Viertel und die Shaanxi-Oper kennenlernen und daran Gefallen finden.

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